Bei der amerikanischen Variante des Dell Inspiron Mini gab es einen Installationsfehler ab Werk. Die Ubuntu-Version wurde, egal welche SSD tatsächlich verbaut wurde, immer nur mit einer Partition von 4GB ausgeliefert. Die restlichen 4 oder 12 GB wurden von den Usern schmerzlich vermisst. Mit den entsprechenden Tools kann man aber natürlich sichtbar machen, daß es sich um eine grössere Festplatte handelt.

Dell hat sich bereits bei seinen Käufern entschuldigt -auch dafür, als Lösung zuerst den Kauf des externen DVD-Laufwerks angeboten zu haben- und liefert den Mini 9 nun mit korrekten Partitionen aus. Auf jeden Fall hat man das Problem erkannt und versucht, den Kunden auf dem Laufenden zu halten.

Da der Fehler bisher nur in den amerikanischen Geräten auftrat würde uns interessieren, ob das jemand an einem deutschen Gerät auch hatte. Offensichtlich gibt es bei Dell ja auch Lieferschwierigkeiten für das Ubuntu-Modell; vielleicht weil sie in EU nicht denselben Fehler machen möchten und nun vor Auslieferung alle Geräte auf diesen Fehler testen und diesen gegebenenfalls beheben. Hoffentlich, denn sonst wären die Lieferverzögerungen von bis zu einem Monat wohl noch peinlicher.

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