19Sep Ausführlicher Test des Inspiron Mini 910 auf Golem
Die Jungs und Mädels von Golem.de haben sich mal unseren Liebling ausgiebig zur Brust genommen und daraus einen 10-seitigen Bericht gemacht. Auch ein Video, auf dem einige Testabläufe zu sehen sind, haben sie hinterlegt. Es wird dem Inspiron eine grosse Konkurrenzfähigkeit auf dem breiten Netbookmarkt bescheinigt, auch zu den 10″ Modellen. Ausser der Tatsache, daß der Dell ohne Lüfter arbeitet und somit sehr leise ist, sind den Testern diverse weitere Dinge aufgefallen.
Beispielsweise ist man bei Golem offensichtlich weniger temperaturempfindlich, zumindest wird angegeben, daß der Inspiron nicht wirklich warm würde. Selbst bei den Benchmarktests war den Testern das Gerät nicht zu warm. Dies liegt wohl auch an dem sogenannten “inverted motherboard design”, bei dem die Hauptplatine förmlich auf dem Kopf eingebaut wird. Dadurch wird der Luftabfluss stark verbessert.
Wenig überraschend fand man auch bei Golem das glönzende Gehäuse nicht sehr sinnvoll, da man allzuschnell Fingerabdrücke darauf sieht. Des Weiteren wird daran rumgemäkelt, daß es nicht genügend LEDs gebe. Dieser Punkt fällt aber wohl in die Rubrik “Geschmackssache”, denn nicht jeder mag ein Disconetbook.

Die Tastatur und Verarbeitung wird sehr gelobt. Mit 14mm sollten die meisten Tasten ja auch gross genug sein, um halbwegs normal zu tippen. Noch besser gefiel das Touchpad, welches grösser ausfällt, als beispielsweise das des MSI Wind. Zum Musikhören sollte man aber immer einen Kopfhörer dabei haben, meint Golem.

Der Monitorausgang des Inspiron Mini 910 schneidet deutlich besser ab als die Konkurrenz, da auch 1024×768 möglich ist und sogar 1280×1024 noch gut aussieht.
Allerdings dauert es recht lange bis die vielen vorinstallierten Programme geladen sind. Man kam auf eine Bootzeit von knapp 2 Minuten, was natürlich zu viel ist, aber wer msconfig kennt kann da sicher einiges rausholen.

Die durchgeführten Benchmarktests sind mit den Konkurrenten durchaus vergleichbar, sind doch auch diverse Komponenten gleich oder sehr ähnlich. Videos im HD-Modus seien aber noch ein Problem und die speedstep-Funktion des Prozessors sei mit nur 2 Stufen zu grob, urteilt Golem. Mit der Akkulaufzeit zeigte man sich dennoch zufrieden und selbstverständlich fiel auch hier das geringe Gewicht positiv auf.

Für die Linuxversion gibt es von Dell eine spezielle Oberfläche, den Dell Launcher, den man aber auch abschalten kann und somit auf einem normalen Ubuntu arbeitet. Als Gesamtfazit stellt Golem.de nochmal die gute Akkulaufzeit und das hochwertige Design gegen den nervigen Piepton (bei Akkurestlaufzeit kleiner 10%) und die fehlende Nachrüstfunktion für ein Mobilfunkmodem. Wir sind uns aber sicher, daß es schon sehr bald Bundles mit Mobilfunkbetreibern und dann entsprechend besser ausgestattete Netbooks von Dell geben wird und bis dahin kann man ja Fonik per USB benutzen.



















